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1866-1890 Die Zeit der Cowboys
Der Beruf des Cowboys entsteht . Noch heute steht der Cowboy für Mut, Härte, Ausdauer und Entschlossenheit . Der Name Cowboy stammt ursprünglich vom spanischen " Vaca" Kuh . Ein Vaquero war also ein Kuhmann, im Englischen eben ein Cowboy. Nach Ende des Bürgerkriegs (1861-1865)......kehrten Tausende texanischer Soldaten in die Heimat zurück. Viele von ihnen waren vor dem Krieg Rinderzüchter und standen jetzt vor dem Nichts. Ihre Ranches waren zerstört, ihr Geld nichts mehr wert und ihre Rinder standen verwildert in der Prärie. Jetzt benötigte man Männer, die das Vieh wieder eintreiben, brandmarken und in den Norden treiben würden. Denn dort wurden für Rinder viel höhere Preise erzielt. So entstand der Beruf des Cowboys......Die Kleidung der Cowboys...... Der lange Weg nach Norden dauerte 9 Wochen. Diese langen Märsche durch die Prärie waren der Grund, warum die Cowboys ihre Kleidung immer mehr anpassten. Hüte mit breiten Krempen schützten vor brennender Sonne, Lederchaps vor Staub und Verletzungen, erhöhte Stiefelabsätze verhinderten das Rausrutschen aus den Steigbügeln und der charakteristische Westernsattel ermöglichte, eingefangene Rinder festzubinden. .......Eine Epoche geht zu Ende ....... Mit stetiger Erweiterung der Eisenbahnstrecken verkürzten sich die Wege zu den Schlachthäusern immer mehr. Neue, technische Entwicklungen wie Lastwagen und Kühlhäuser führten bald zu einer Überproduktion an Rindfleisch. ......Der Cowboy wurde nicht mehr gebraucht. Trotz der kurzen aber intensiven Geschichte der Cowboys, sind sie bis heute ein festes Sinnbild für amerikanische Kultur.

